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Feld des Jammers

Das Mahnmal steht an der Bundesstraße 48 (Naheweinstraße), zwischen Bretzenheim und Bad Kreuznach, wo von April 1945 bis Jahresende 1948 sich das über Deutschland hinaus bekannte Kriegsgefangenenlager befand.
Das weite, bis zu den Weinbergen reichende Gelände hinter und beiderseits des Mahnmals, eine Fläche von ca. 210 - 220 ha, aufgeteilt in 24 Cages (Käfige) war zeitweise mit über 100 000 Gefangenen belegt und stand von Ende April bis 10. Juli 1945 unter dem Kommando der US-Army, von Juli 1945 bis 31.Dezember 1948, auf 32 ha verkleinert, unter der Regie der Franzosen als Kriegsgefangenenlager und ab Oktober 1945 als Durchgangslager (Depot de transit Nr.1).
Hunderttausende Gefangene durchliefen dieses Lager, teils um in die Heimat entlassen oder aber nach Frankreich zur Zwangsarbeit transportiert zu werden. Eine erschreckend große Anzahl Gefangener überlebte das Lager nicht, starb den Hungertod, oder fiel Seuchen und Krankheiten zum Opfer. Ihre genaue Zahl wird sich nicht mehr ermitteln lassen. Zahlenangaben sind Spekulation.

Mahnmal Feld des Jammers in Bretzenheim/Nahe an der B48

Besuchen Sie das gemeindeeigene Museum

Kriegsgefangenenlager Bretzenheim 1945 - 1948
> Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen<
in Bretzenheim, "Altes Amtshaus", Große Straße 12

EINTRITT FREI, FÜHRUNG AUF WUNSCH

Dokumente, Berichte, Tagebücher, Zeichnungen, Fotos, Fundgegenstände, Flugblätter, Plakate und Erlebnisberichte verdeutlichen die Geschichte der Lager Bretzenheim und Bad Kreuznach/Galgenberg, geordnet nach Themen und Sachgebieten:

Letzte Kämpfe in der Heimat <> Kriegsgefangenschaft <> Flugblätter
Die Amerikaner richten Gefangenenlager ein <> Die Lager Bretzenheim und Galgenberg
Hilfe aus der Bevölkerung
Die Soldatenfriedhöfe Galgenberg, Stromberg und Ehrenfriedhof "Lohrer Wald",Bad Kreuznach
Übernahme durch die Franzosen <> Depot de Transit Nr. 1
Die "Optimisten" und ihre Geschichte <> Suchanfragen von Angehörigen
Lagerkunst und Werkstücke <> Lagerkarten und Pläne <> Tagebücher
Entstehung des Mahnmals <> Lersnerplakette <> Mahntage <> u.a.m.
Vorführung eines Videofilmes: "Aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen"
21 Min.

Die Ausstellung im Alten Amtshaus ist nur nach telefonischer Terminvereinbarung (auch kurzfristig) mit dem Leiter der Dokumentationsstelle,
Herrn Wolfgang Spietz, Telefon: 0671/33245, Fax: 0671/29552
E-Mail: spietz-w@web.de , geöffnet.

Beachten Sie auch unser Angebot an Literatur!